Bikepacking Solo oder mit Freunden?

In diesem Artikel geht es nicht um Vor-und Nachteile beim Reisen Allein oder mit Freunden, sondern um die verschiedenen Setups, die sich für diese Varianten anbieten.

Ich stelle euch heute die beiden Packvarianten vor, welche ich am meisten nutze.

 

Solo Bikepacking

Wenn ich allein unterwegs bin verlagere ich die Ausrüstung mehr zum Körper, d.h. ich habe den Grossteil meiner Ausrüstung auf dem Rücken und im Seatbag.

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Ich nutze hierbei zusätzlich einen 30l Rucksack mit ca.3-4Kg Packgewicht. Das hat den Hintergrund, dass ich die wichtigen Ausrüstungsgegenstände schnell und einfach vom Fahrrad lösen kann. Der Rucksack sitzt schon auf dem Rücken und der Sattel inklusive Seatbag lassen sich per Schnellspanner einfach vom Fahrrad entfernen.

Wofür ist das gut?

Dieses System bietet sich an wenn man auf einer Solotour Versorgungsstops einplant, also ab und zu in den Supermarkt muss um Nahrung nachzukaufen oder sich einfach mal Sehenswürdigkeiten genauer anschauen will. Damit das Fahrrad und die Ausrüstung während des Einkaufs nicht gestohlen wird, hat man so alles wichtige dabei und lässt nur Dinge am Fahrrad welche meiner Meinung nach niemand stiehlt, also z.B. Trinkflaschen.

(Der Lila Fixit Riemen und Ersatzschlauch sind auf dem Foto nur testweise angebracht)

Bis jetzt hatte ich mit diesem Setup keine Probleme. Hierbei nutze ich ein relativ stabiles Fahrradschloss, im Gegensatz zum zweiten Setup.

 

Bikepacking Duo+

Auf Touren mit Freunden oder wenn ich keine Versorgungsstops einplane, fahre ich oft folgendes Setup.

Bei Gruppenreisen erübrigt sich das Diebstahlproblem natürlich, da während des Einkaufs immer einer bei den Rädern bleiben kann.

Bei diesem Packsystem bringe ich fast die komplette Ausrüstung am Fahrrad unter und fahre maximal mit einem kleinen Trinkrucksack.

Das sind dann max. 2-3Kg auf dem  Rücken oder auch nur 500g je nachdem wieviel Wasser ich fuer eine Etappe zusätzlich zu den drei Flaschen an Gabel und Rahmen transportieren muss.

 

Fahrgefühl

Das Fahrgefühl ist hierbei komplett anders, das Fahrrad fährt sich durch den niedrigen Schwerpunkt sehr stabil. Durch den kleinen und flachen Rucksack, hat man darüber hinaus weniger Windwiderstand, was vor allem bei der Nutzung des Triathlonvorbaus ein Vorteil ist.

Hierbei verwende ich nur ein kleines und sehr leichtes Fahrradschloss(im Bild hellblau am Sattelrohr), was lediglich dazu dient jemanden davon abzuhalten auf das Fahrrad zu springen und wegzufahren, wenn wir z.B in einem Café sitzen, die Fahrräder im Blick haben aber evtl. ein paar Meter entfernt sind oder wenn es während der Nacht neben dem Zelt liegt.

 

Das sind also meine zwei Favouriten, weitere Ideen und Systeme könnt ihr gerne in den Kommentaren posten.

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